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Das Pflegeheim ist eine Bezeichnung für eine häusliche Einrichtung, in der ältere, pflegebedürftige aber auch schwer behinderte Menschen pro- fessionell versorgt werden. Sie werden dort Rund-um-die-Uhr versorgt und gepflegt. Das Pflegeheim ist spezialisiert auf die Pflege der pflege- bedürftigen Personen und grenzt sich dadurch auch vom Altersheim bzw. Seniorenheim ab. Fast alle Einrichtungen trenne jedoch das Pflegeheim vom Altersheim oder Seniorenheim gar nicht ab, so dass das Altersheim oder Seniorenheim auch als Pflegeheim bezeichnet wird. In manchen Ein- richtungen ist es üblich, dass jüngere oder behinderte pflegebedürftige Menschen auf unterschiedliche Stationen verteilt werden.    Laut dem Statistischen Bundesamt gab es im Jahr 2013 etwa 2,6 Millionen Pflegebedürftige Menschen in der Bundesrepublik Deutschland. Davon wurden etwa 1,86 Millionen (71%) zu Hause versorgt. Die Versorgung zu Hause wurde von 1,26 Millionen Angehörigen und von 616.000 ambulanten Pflegekräften übernommen. Die restlichen 764.000 Pflegebedürftigen (29%) wurden vollstationär in Pflegeheimen versorgt.   

Das Pflegeheim für pflegebedürftige Menschen

2,6 Millionen Pflegebedürftige

Im Dezember 2013 waren 2,6 Millionen Menschen in Deutschland pflege- bedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI); die Mehr- heit (65 %) waren Frauen. 83 % der Pflegebedürftigen waren 65 Jahre und älter; 85 Jahre und älter waren 37 %. Mehr als zwei Drittel (71 % bzw. 1,86 Millionen) der Pflegebedürftigen wurden zu Hause versorgt. Davon erhielten 1 246 000 Pflegebedürftige ausschließlich Pflegegeld, das be- deutet, sie wurden in der Regel zu Hause allein durch Angehörige gepflegt. Weitere 616 000 Pflegebedürftige lebten ebenfalls in Privathaushalten. Bei ihnen erfolgte die Pflege jedoch zusammen mit oder vollständig durch ambulante Pflegedienste. 29 % (764 000 Pflegebedürftige) wurden in Pfle- geheimen vollstationär betreut. Von den 2,6 Millionen Pflegebedürftigen wies ein Drittel (919 000 bzw. 35 %) auch eine erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz auf. Bei weiteren 109 000 Personen lag keine Pflege- bedürftigkeit bzw. Pflegestufe nach den Definitionen des Pflegeversiche- rungsgesetzes vor, aber es war bei ihnen eine erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz festgestellt worden. Insgesamt 5 % mehr Pflegebedürftige als 2011. Im Vergleich 2013 mit 2011 hat die Nachfrage nach Leistungen der ambul- anten Pflegedienste und der vollstationären Pflegeheime zugenommen: Die Anzahl der in Heimen vollstationär versorgten Pflegebedürftigen ist unterdurchschnittlich um 2,9 % (21 000) gestiegen; die Zahl der durch am- bulante Dienste betreuten Pflegebedürftigen stieg um 6,9 % (40 000). Die Anzahl der „reinen“ Pflegegeldempfängerinnen und -empfänger, also der allein durch Angehörige Versorgten – nahm um 5,4 % (64 000) zu. Bei der Pflege zu Hause ergibt sich somit ein Anstieg von zusammen 5,9 % (103 000 Pflegebedürftigen). Die Zahl der Pflegebedürftigen insgesamt nahm um 5,0 % bzw. 125 000 zu. Bei den Pflegestufen ist – wie auch in den Vorjahren – ein überdurchschnittliches Wachstum bei den Pflege- bedürftigen der Pflegestufe I (+ 7,0 % bzw. 95 000) festzustellen. Bei den Pflegestufen II (+ 2,3 %) und III (+ 2,0 %) sind hingegen die Veränderungen geringer. Im Vergleich zu 1999 ist die Anzahl der in Heimen vollstationär versorgten Pflegebedürftigen um 35,8 % (202 000 Pflegebedürftige) gestie- gen, bei den durch ambulante Pflegedienste um 48,3 % (201 000). Für die Pflegegeldempfängerinnen und -empfänger ergibt sich ein Anstieg von 21,2 % bzw. 218 000 Personen, bei der Zahl der zu Hause versorgten Pflegebedürftigen beträgt der Wert 29,0 % (419 000) und bei den Pflege- bedürftigen insgesamt 30,3 % (610 000). 1 Die Vergleichbarkeit der Daten über diese allein durch Angehörige versorgten Pflege- bedürftigen zu 1999 ist eingeschränkt - der Anstieg wird im bundesweiten Mittel etwas zu hoch ausgewiesen. Diese Angaben basieren auf Datenlieferungen der Pflegekassen. (Somit ist auch der Anstieg bei den Pflegebedürftigen insgesamt sowie bei den zu Hause versorgten Pflegebedürftigen ebenfalls etwas überzeichnet). Statistisches Bundesamt, Pflegestatistik 2013, Deutschlandergebnisse
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